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Akupunktur

Neben der Chinesischen Kräutertherapie stellt die Akupunktur eine eigenständige Therapieform dar, die auf Grund ihrer schnellen Erfolge im Bereich der Schmerztherapie inzwischen weite Anerkennung findet.

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Filmbeitrag zu Raucherentwöhnung mit Akupunktur in der Sendung "Escher", MDR, vom 6.3.2008

Diese Nadelstichtechnik mittels feinen, spitzen und nicht scharf geschliffenen Stahlnadeln erlaubt jedoch einen weitaus größeren Einsatzbereich als nur die Schmerztherapie.

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Filmbeitrag zu Raucherentwöhnung mit Akupunktur in der Sendung "Escher" vom 11.9.2008, MDR

 

In meiner Praxis (in Leipzig) finden nur sterile Einmalnadeln Verwendung.
Ausführen dürfen Akupunktur nur qualifizierte Heilpraktiker und Ärzte, sowie eingeschränkt Hebammen nach dem Hebammengesetz.

Klassisch wird die Körperakupunktur nach dem Leitbahnenmodel (Meridiane) und den beschriebenen Akupunkturpunkten verwendet um Blockaden von Qi und Blut (Xue) zu beseitigen und einen harmonischen Fluss der Körperenergien wieder herzustellen. Der dabei vermittelte Reiz wird De Qi genannt. Übersetzt: „es fließt“. Ein De Qi Gefühl hat keine echte Schmerzqualität und ist nur von kurzer Dauer.

Grundsätzlich gibt es keine Einschränkung zum Einsatz von Akupunktur. Jedoch ist deren Sinnhaftigkeit vom einzelnen Therapiemuster (Krankheitsbild) abhängig.

Des Weiteren ist die Ohrakupunktur sehr effizient. Sowohl die französische Schule nach Nogier (1957) als auch die chinesische Variante ( „…das Ohr ist der Ort, an dem alle Meridiane zusammen kommen.“ ) bedienen sich der in der Ohrmuschel vorhandenen Körperreflexpunkte. Auch hier ist der ganze Körper behandelbar.

Die Ohrakupunktur kann alleine, als auch in Kombination mit anderen Therapiemethoden Anwendung finden.
Am Ohr wird häufig auch mit Dauernadeln gearbeitet. Gegebenenfalls auch mit sterilen Rapssamenkörnchen. Diese nadelfreie Variante sind besonders bei Kindern beliebt.

Als Einzelbeispiel dienen die beiden Filmbeiträge aus der Sendung „Escher – der mdr Ratgeber“.